In unseren Blogartikeln informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten und Produktinnovationen von FLACO – und halten Sie darüber auf dem Laufenden.
FLACOLube: Maschinenöl mobil und kontrolliert an der Werkzeugmaschine befüllen

FLACOlube bringt Ölvorrat, Pumpe, Mengenerfassung, Schlauch und Zapfventil als fahrbare Einheit direkt zum Befüllpunkt. Sie reduzieren Wege mit offenen Kannen, erfassen die tatsächlich abgegebene Menge und versorgen Maschinen unabhängig von einem Strom- oder Druckluftanschluss am Einsatzort.
- für geeignete Bettbahn-, Schneid-, Hydraulik- und Getriebeöle
- als FLACOlube basic oder FLACOlube pro erhältlich
- wahlweise für 60-, 100- oder 200-Liter-Gebinde
- Abgabeleistung von etwa drei bis fünf Litern pro Minute
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Ölversorgung kostet oft mehr Zeit als die eigentliche Befüllung
Kannen müssen gefüllt, getragen, abgestellt und anschließend gereinigt werden. Restmengen bleiben zurück, Füllöffnungen sind teilweise schwer erreichbar und die an der Maschine angekommene Ölmenge lässt sich nur eingeschränkt nachvollziehen. Bei mehreren Maschinen wiederholt sich dieser Ablauf über jede Wartungsrunde hinweg.
FLACOlube verlagert die Abgabe an den Bedarfspunkt
Der Ölbehälter bleibt mit der Fördertechnik verbunden und bewegt sich gemeinsam mit ihr durch Werkstatt oder Produktion. Am Befüllpunkt fördert eine akkubetriebene Zahnradpumpe das Öl durch den 2,10 Meter langen Schlauch zur Ölfüllpistole. Der Vorrat muss deshalb nicht vorab in kleinere Behälter portioniert werden.
Die fahrbare Ausführung passt zu verteilten Maschinenparks, wechselnden Hallenbereichen und Montageplätzen, deren Bedarf keine fest installierte Ölversorgung rechtfertigt. Ändert sich das Maschinenlayout, bleibt das System ohne Leitungsumbau einsetzbar.
Die Mengenmessung erfolgt während der Abgabe
Ein Durchflusszähler erfasst das geförderte Öl im Abgabesystem. Dadurch sehen Sie, welches Volumen in Richtung Maschine abgegeben wurde. Rückstände in einer Transportkanne verfälschen den Wert nicht.
Eine vom Maschinenhersteller vorgeschriebene Füllstandskontrolle bleibt Bestandteil des Ablaufs. Schauglas, Peilstab oder Kontrollstopfen zeigen den Zustand in der Komponente; der Zähler dokumentiert die abgegebene Menge. Beide Informationen beantworten unterschiedliche technische Fragen.
Zwei Modelle für unterschiedlich stark geregelte Prozesse
Der Arbeitsablauf gibt vor, welche Ausstattung Sie benötigen. FLACOlube basic unterstützt manuell überwachte Befüllungen. FLACOlube pro steuert vorgewählte Mengen und stellt Daten für die weitere Verarbeitung bereit.
FLACOlube basic für die kontrollierte Standardbefüllung
FLACOlube basic besitzt einen digitalen Durchflussmengenzähler. Er zeigt die abgefüllte Menge und die Jahresgesamtmenge an. Sie steuern die Abgabe selbst und behalten den Wert während des Befüllens im Blick.
Der Zähler ist als Einbauvariante am Gerät oder als Handdurchlaufzähler am Zapfventil erhältlich. Der Handzähler platziert die Anzeige unmittelbar an der Füllöffnung. Beim Einbauzähler bleibt die Ölfüllpistole kompakter. Zugänglichkeit, Blickrichtung und Arbeitsposition bestimmen die passende Ausführung.
Die Energie liefert ein 18-Volt-Lithium-Ionen-Wechselakku mit 4 Amperestunden. FLACO gibt die mögliche Abgabemenge mit etwa 150 Litern je Akkuladung an. Ein Ersatzakku lässt sich ohne längere Betriebsunterbrechung einsetzen.
FLACOlube pro für Mengenvorwahl und Fülldaten
FLACOlube pro ergänzt die mobile Ölabgabe um eine digitale Steuerung. Sie geben die gewünschte Menge vor, das System führt die Befüllung entsprechend dieser Vorwahl aus. Wiederkehrende Sollmengen lassen sich dadurch personenunabhängiger abarbeiten.
Die Steuerung erfasst die abgegebene Menge mit Tagesstempel, zeigt die Jahresgesamtmenge und speichert Füllprozesse. Über die USB-Schnittstelle lassen sich Daten im CSV-Format ausgeben. FLACO nennt außerdem die Bereitstellung für ein Manufacturing Execution System sowie eine individuell aktivierbare Zuordnung der Abgabemengen zu Maschinen und Bedienenden.
Die 12-Volt-Gelbatterie mit 20 Amperestunden erreicht laut FLACO ungefähr 300 Liter Abgabe je Ladung. Pro eignet sich damit besonders für First Fill, Serienmontage und qualitätsgeführte Nachfüllprozesse.
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Technische Grenzen müssen zum verwendeten Öl passen
Viskosität, Temperatur und Stoffeigenschaften beeinflussen Förderleistung und Materialverträglichkeit. Vor der Auswahl wird deshalb das konkrete Produktdatenblatt des Öls mit den Einsatzgrenzen des Geräts abgeglichen.
- geeignete Mineralölprodukte bis 350 mm²/s
- Flammpunkt des Mediums über 55 Grad Celsius
- zulässige Umgebungstemperatur von plus 5 bis plus 30 Grad Celsius
- Zahnradpumpe mit Fluid-Bypass für vereinfachtes Ansaugen nach dem Fasswechsel
- 2,10 Meter Abgabeschlauch mit Ölfüllpistole
- Behältervarianten für 60- und 200-Liter-Stahlspundfässer sowie einen wiederbefüllbaren 100-Liter-Vorratsbehälter
Zähflüssige Medien benötigen die passende Geräteversion
Die Abgabeleistung von etwa drei bis fünf Litern pro Minute hängt von der Viskosität ab. Dünnflüssiges Hydrauliköl wird schneller gefördert als ein zähes Getriebeöl. FLACO bietet für Getriebeöle geeignete Geräteversionen an. Medium, gewünschte Füllzeit und typische Einzelmenge werden bei der Konfiguration gemeinsam betrachtet.
Eine feste Medienzuordnung hält den Prozess übersichtlich
In Pumpe, Schlauch und Zapfventil verbleiben nach der Abgabe Restmengen. Bei regelmäßig verwendeten Ölsorten schaffen mediengebundene Geräte klare Verhältnisse. Jedes FLACOlube-System bleibt dabei einem definierten Öl zugeordnet und kann entsprechend gekennzeichnet werden.
Ein Wechsel des Mediums verlangt einen geeigneten, validierten Reinigungsablauf. Restvolumen, Materialverträglichkeit und die zulässige Vermischung müssen dafür bekannt sein. Bei kleinen Füllmengen kann bereits ein geringer Anteil des vorherigen Öls relevant werden.
FLACOlube passt in Instandhaltung und produktionsnahe Befüllung
Das mobile Konzept deckt verschiedene Abläufe ab, solange Medium und Leistungsbereich zur Gerätespezifikation passen. Der Nutzen entsteht überall dort, wo Ölvorrat und Mengenerfassung flexibel an mehrere Verbrauchsstellen gebracht werden müssen.
Maschinenöl im Wartungsrundgang nachfüllen
Mit FLACOlube versorgen Sie mehrere Werkzeugmaschinen aus einem mobilen Vorrat. Typische Anwendungen sind Bettbahnöl, reines Schneidöl und Hydrauliköl. Die erfassten Abgabemengen können zusätzlich zeigen, wie sich der Verbrauch einer Maschine zwischen den Wartungsterminen entwickelt.
Steigt die benötigte Nachfüllmenge auffällig, liefert dieser Wert einen Anlass für die technische Prüfung. Für die Diagnose werden Maschinenzustand, Betriebsstunden und mögliche Leckagen gemeinsam bewertet.
Maschinen und Baugruppen erstmals befüllen
In Klein- und Mittelserien wechseln Bauteile, Montageplätze und Sollmengen. FLACOlube folgt diesen Veränderungen ohne festes Leitungsnetz. Basic unterstützt die manuell kontrollierte Erstbefüllung; Pro übernimmt vorgewählte Mengen und speichert den Vorgang.
Die Gerätefunktionen bilden einen Teil des First-Fill-Prozesses ab. Bauteilerkennung, Ölstand, Entlüftung, Dichtheit und Probelauf werden nach den jeweiligen Produktvorgaben organisiert.
Für jeden Ölprozess die passende FLACO-Lösung
FLACOlube konzentriert sich auf die mobile Bereitstellung und kontrollierte Abgabe von Frischöl. Für kombinierte Absaug- und Befüllaufgaben steht mit FLACOfluid PS/200 eine eigene mobile Lösung zur Verfügung. Kühlschmierstoffemulsionen werden mit den dafür entwickelten FLACO-Misch- und Dosiersystemen aufbereitet und abgegeben.
Diese klare Zuordnung erleichtert die Gerätewahl: FLACOlube übernimmt die Frischölversorgung von Werkzeugmaschinen und industriellen Baugruppen innerhalb der ausgewiesenen Medien- und Leistungsgrenzen.
FLACOlube passend zu Ihrem Maschinenpark auslegen
Eine tragfähige Konfiguration beginnt mit Ihren realen Betriebsdaten. FLACO berücksichtigt verwendete Öle, typische Füllmengen, tägliches Abgabevolumen, Gebindegrößen, Zugänglichkeit der Maschinen und gewünschte Prozessdaten. Daraus ergeben sich Modell, Zählerposition, Akku- und Behälterkonzept sowie eine sinnvolle Medienzuordnung.
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Häufige Fragen zu FLACOlube
Die folgenden Antworten klären zentrale Punkte vor der Auswahl des mobilen Ölbefüllgeräts.
Was ist FLACOlube?
FLACOlube ist ein fahrbares, akkubetriebenes Ölbefüllgerät von FLACO. Es bringt Ölvorrat, Pumpe, Mengenerfassung, Schlauch und Zapfventil gemeinsam zum Befüllpunkt an der Werkzeugmaschine.
Welche FLACOlube-Modelle gibt es?
FLACO bietet FLACOlube basic und FLACOlube pro an. Basic zeigt die abgegebene Menge über einen Einbau- oder Handdurchlaufzähler. Pro ergänzt Mengenvorwahl, Prozessspeicherung und Datenexport.
Welche Öle kann FLACOlube fördern?
FLACOlube ist für geeignete Mineralölprodukte bis 350 mm²/s und mit einem Flammpunkt über 55 Grad Celsius ausgelegt. Typische Medien sind Bettbahn-, Schneid-, Hydraulik- und geeignete Getriebeöle. Das konkrete Öl wird vor der Auslegung geprüft.
Wann ist FLACOlube pro die passende Wahl?
Pro eignet sich für wiederkehrende Sollmengen, First-Fill-Aufgaben und Abläufe mit benötigten Fülldaten. Die gespeicherten Vorgänge können als CSV ausgegeben und einem MES bereitgestellt werden.
Kann FLACOlube Altöl absaugen?
FLACOlube ist für die Frischölabgabe ausgelegt. Für Prozesse mit Altölabsaugung und anschließender Befüllung bietet FLACO das mobile FLACOfluid PS/200 an.
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